R.I.P. Lack of Purity

Vor 30 Jahren, ich war knackige 15, kam ich zum ersten Mal mit dem Band-Dasein in Berührung. Vor 25 Jahren, als mir beim Zivildienst grad langweilig war, kam mir „Lack of Purity“ als cooler Bandname in den Sinn. Vor 23 Jahren war es endlich so weit: Ich hatte meine eigene Band gegründet!

Seit 2002 ist wahnsinnig viel passiert, und ich bin sehr stolz darauf, dass sich Lack of Purity einen Namen und einen sehr guten Ruf im hiesigen Underground erarbeiten konnten.

2025 war jedoch aus verschiedenen Gründen das mit Abstand bisher schwierigste Jahr von Lack of Purity. Zum Jahresende legten wir alle Karten auf den Tisch und entschieden uns schweren Herzens, dass der Zeitpunkt gekommen ist, Lack of Purity aufzulösen und neue Abenteuer und Herausforderungen zu suchen.
Ich möchte mich hiermit unendlich bei allen Mitgliedern aller Lack of Purity Lineups für die geniale Zeit und die vielen unvergesslichen Erinnerungen und Erfahrungen bedanken. Ihr seids nach wie vor die Geilsten 🤘🤘🤘

Mein tiefester Dank gebührt auch allen Fans und Freunden, die uns über die vielen Jahre hinweg treu begleitet haben. Ich werde nie vergessen, wie ich bei unserem Auftritt am letzten Crack Up Festival Leute im Publikum gesehen habe, die bereits bei unseren ersten Auftritten vor über 20 Jahren dabei waren. Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn 💙

Wie gehts aber jetzt musikalisch weiter mit mir? Ich werde definitiv weiterhin musizieren, aber wie und in welcher Form sich das manifestieren wird, wird sich erst zeigen.

So, genug der Abschiedsworte. Mir bleibt jetzt eigentlich nur eines zu sagen:

DANKE. DANKE. DANKE.

Man sieht sich!