Bisher habe ich die Welt noch nicht gerettet.
Aber ich habe es auf YouTube zumindest bereits ein paar mal versucht. Auch wenn ich mich in der Öffentlichkeit meistens als Entertainer präsentiere, der sich mit nerdigen Musik-, Tech- und Gamingthemen beschäftigt, brennt tief in mir doch immer das Verlangen, meinen Teil dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Ein Virus als Stein des Anstoßes
Das erste Mal ist dieses Verlangen wenig überraschend während Corona ausgebrochen. Ich habe vielerlei wissenswertes Infomaterial hier auf der HumePage gesammelt und auf YouTube die Corona-Vlog Serie gestartet, die insgesamt 28 Videos hervorgebracht hat und exakt drei Jahre lief.
Talkshow
Auch in meiner #Dienstalk Serie, die 34 Videos lang von 2021 bis 2023 lief, habe ich mehrmals versucht, gesellschaftlich wichtige Themen zu behandeln, wie etwa Social Media, Politik, Energieverbrauch und wie man den die Welt retten könnte.
Ein Ausflug in die Politik
Auch innenpolitisch habe ich mich ein paar mal zu Wort gemeldet, einmal bei der letzten Präsidentenwahl, zweimal bei der vergangenen Nationalratswahl und schließlich habe ich meine politische Orientierung getestet und das politische Spektrum erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=RV8IdUYWT7I
Fatales Frühstücksfernsehen
Mein bisher aufwändigster Versuch, eine gesellschaftlich relevante Rolle zu spielen, war, als ich im Herbst 2024 über drei Wochen lang täglich jeden Morgen einen Nachrichtenüberblick live gestreamt habe. Dieses Projekt hat mich dann schließlich fast in den Burnout getrieben und beinahe meine YouTube-Karriere beendet.
Ein neuer Versuch. Aber diesmal anders.
Es gibt so unendlich viel gute Informationen da draußen im Internet, die jedoch erst gefunden werden müssen. Jedes Mal, wenn ich über einen interessanten Artikel, eine gute Podcast-Folge oder ein faszinierendes YouTube Video stolpere, macht es mich traurig und gleichzeitig ein wenig wütend, dass dieser wertvolle Beitrag vermutlich zwischen all den minderwertigen Informationen und Fake-News untergeht und viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Den Artikel, den Podcast oder das Video auf „Social“ Media zu teilen, bringt nichts. Meine Reichweite ist zu gering und inzwischen müsste alles immer auf mindestens fünf verschiedenen Plattformen gleichzeitig teilen, nur, damit es dann im Rauschen und Brüllen der medialen Dauer-Überforderung eh niemand sieht oder gar anklickt.
Das Thema auf YouTube oder in einem Livestream zu reacten führt ebenfalls nicht weit, weil meine Reichweite einfach zu gering ist und es im Endeffekt verschwendete Energie ist.
Blogs sind tot, es leben die Blogs!
Mein aktueller Ansatz wird sein, Wissenswertem und Verbreitungswürdigem hier auf der HumePage einen dauerhaften Platz zu bieten. Damit schließt sich auch irgendwie der Kreis, denn als ich damals mit dem Web 2.0 gestartet bin, habe ich meinen Blog genau dafür genutzt: Interessante Fundstücke aus dem Netz zu präsentieren, zu kommentieren, einzuordnen und an einem Ort zu sammeln, wo es von meinem Publikum gefunden werden kann.
Ich mache mir hier keine Illusionen. Meine Reichweite wird auf der HumePage noch niedriger sein als auf YouTube oder via Social Media. Aber nützliche Artikel auf meiner Website zu veröffentlichen, fühlt sich für mich einfach besser, ehrlicher und nachhaltiger an. Zumindest hoffe ich das. Probieren geht über Studieren!
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,
Euer humaldo
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